Kolpingsfamilie zieht es ins „Blaue Land“

Greffen (gl). In Ohlstadt im „Blauen Land“ ist jetzt die Kolpingsfamilie Greffen zu Gast gewesen. Einer Künstlergruppe verdankt die Region am Alpen-Nordrand ihren Namen. Von der Schönheit der Landschaft inspiriert, malten dort berühmte Künstler. Unter anderem entstand im „Blauen Land“ das bedeutende Gemälde „Blauer Reiter“ von Franz Marc.

Station machten die Greffener im Kolpinghotel, eingebettet zwischen majestätischen Bergen und dem Alpenvorland am Fuß der Zugspitze. Von dort aus unternahm die Gruppe unter der Leitung von Berno Keuper viele Kulturtouren in die Region. Unter anderem ging es ins Murnauer Moos mit seiner besonderen Tier-und Pflanzenwelt, in die historische Kleinstadt Murnau, zum Tegernsee, Bad Tölz und nach Innsbruck, das kulturelle Zentrum der Alpen.

Seit 2007 fasziniert die neue Skisprungschanze in Garmisch durch ihre kühne Architektur – auch dorthin zog es die Kolping-Mitglieder, die sich laut Mitteilung beeindruckt zeigten von ihrer Höhe und Größe. Weitere Ausflugsziele waren der Kochel- und der Walchensee.

Am Tag des Denkmals konnten die Kolpinger das eindrucksvolle und umweltfreundliche Walchenseekraftwerk aus dem Jahr 1924 besichtigen. Ein letztes Ziel und ein besonderer Ort war das Kloster Benediktbeuren. Dort verbinden sich Natur, Kultur und Spiritualität. Auf der Entdeckungsreise durch die Basilika ließen sich Momente der Stille, der inneren Einkehr und des Gebets erleben.

© Die Glocke Gütersloh | Harsewinkel | 09.10.2017 | Seite 11